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IT-Positionen richtig besetzen

Bewerber für IT-Positionen müssen sowohl IT- als auch Soft Skills nachweisen.fizkes – shutterstock.com



Die IT-Branche boomt nach wie vor. Dennoch erfordert es heutzutage mehr als reines IT-Wissen, um in diesem Umfeld zu punkten. Diesen Trend belegen die Einstellungskriterien in sämtlichen IT-Bereichen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Anspruch und Bedeutung gewonnen haben.



In einigen Geschäftsfeldern bleiben Positionen sogar unbesetzt, weil es an qualifizierten Bewerbern mangelt und das IT-Recruiting zu wünschen übrig lässt. Unternehmen, die mit dem schnellen technologischen Wandel Schritt halten wollen, spüren die Auswirkungen des verstärkten Fachkräftemangels in der IT deswegen sehr deutlich.



Notwendige IT-Skills für die Digitalisierung



Mit der zunehmenden Orientierung am Endverbraucher und den damit einhergehenden technologischen Veränderungen haben sich die Anforderungen an qualifizierte Bewerber für IT-Positionen deutlich erhöht. Die IT muss mehr denn je durch die Brille des Endverbrauchers oder des Unternehmenskunden sehen können. Das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen, die im direkten Kundenkontakt stehen, um deren Sichtweise und Bedürfnisse zu verstehen. Dabei nimmt der IT-Fachmann gewissermaßen die Rolle eines Architekten ein. Er entwickelt Standards und Normen für Daten, Anwendungen und mobile Endgeräte. Das beinhaltet unter anderem auch die Beobachtung der Mitbewerber und das Aufdecken neuer Kundengruppen.



Es ist wichtig, nicht nur im technischen Support immer up to date zu bleiben. Viele Unternehmen sind in letzter Zeit auch dem KI-Trend gefolgt, um selbst nicht den Anschluss zu verlieren. Das sollte auch IT-Administratoren nicht passieren.



IT-Mitarbeiter müssen Business Intelligence beherrschen



Ein weiteres großes Thema in Sachen IT-Skills hat nicht unbedingt etwas mit Technik zu tun. Im Gegenteil: Es ist wichtig, dass sich IT-ler ein breites Wissensspektrum aufbauen und ein gewisses Maß an Business Intelligence mitbringen. Für Unternehmen ist es mehr und mehr von Bedeutung, dass die IT-Verantwortlichen darauf achten, Kosten zu reduzieren und in die richtigen Techniken zu investieren.



Soft Skills dürfen nicht fehlen



Ein Dauerbrenner in puncto IT-Skills ist ferner das Thema Sicherheit. Neue Technologien bedeuten immer eine Herausforderung und einen Wandel in den gängigen Methoden, Sicherheit zu gewährleisten. Auch dort ist es wichtig, dass sich das IT-Personal entsprechend weiterbildet, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.



Sicherheit ist aber nicht nur ein Thema von Regeln und Überwachung, sondern auch von Soft Skills. Security-Experten verdeutlichen der Belegschaft, warum sie nicht an der IT vorbeiarbeiten dürfen.



Der IT-Mitarbeiter von heute muss neben dem klassischen IT-Know-how vertieftes Fach- und Prozesswissen einbringen. Er muss verstehen können, was das Business benötigt, sowie eine noch höhere Bereitschaft zum selbstständigen und laufenden Weiterbilden in den Technologien mitbringen. Darüber hinaus werden ein gutes Verständnis aller sicherheitsrelevanten Fragen in Sachen IT-Technologie sowie eine gewisse juristische Sicherheit Grundvoraussetzung für eine Einstellung sein.



IT der zwei Geschwindigkeiten



Auf der einen Seite gilt es, die bereits vorhandene IT zu steuern und zu managen. Gleichzeitig sind IT-Manager auf der anderen Seite gefordert, neue Lösungen zu entwickeln, wie zum Beispiel für Mobility und Digitalisierung. Hierfür sind zwei völlig verschiedene Mindsets erforderlich ­ eines für die digitalen Geschäftsmodelle und eines für traditionelle IT.



Die 11 wichtigsten Soft Skills



Ihre Kommunikationsfähigkeit hilft Ihnen, Konsens herzustellen und Verständnis für Ihre Ziele und Wünsche zu erzeugen.



Selbstbewusst bedeutet unter anderem, sich selbst bewusst wahrzunehmen, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen.



Wer empathisch ist, kann andere leichter von seiner Sache überzeugen.



In jeder Stellenanzeige ist Teamfähigkeit gefordert. Teamfähig zu sein bedeutet unter anderem, seine Rolle im Team zu erkennen und sich entsprechend der an diese geknüpften Erwartungen zu verhalten.



Kritikfähig zu sein bedeutet nicht nur, Kritik zu üben (fair, sachlich), sondern auch Kritik annehmen, reflektieren und entsprechend umsetzen zu können. Besonders in Teams, Projekten und in Führungssituationen spielt der Umgang mit Kritik eine entscheidende Rolle.



Wenn Sie Ihre analytischen Fähigkeiten trainieren, sind Sie in der Lage, Situationen rasch zu erfassen und entsprechend schnell zu reagieren.



Vertrauen ist die Erwartung, sich in kritischen Situationen auf den anderen verlassen zu können.



Wer sich nicht selbst beherrscht, bleibt immer Knecht. Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere überzeugen.



Neugierde ist die Voraussetzung für Kreativität.



Nur wenn Sie andere Auffassungen akzeptieren können und sich offen mit Ihren Mitmenschen auseinander setzen, leben Sie ein selbstbestimmtes Leben.



Sich angemessen durchzusetzen bedeutet zu überzeugen, statt zu überreden – oder zu zwingen. Überzeugt folgen Ihnen andere gern auf Ihrem Weg.



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